BRAUNSCHWEIG. Heinrich Faust, der zerrissene Intellektuelle, ist auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Goethe lässt ihn gleich am Anfang des Stückes eine düstere Bilanz ziehen. Faust erkennt, dass er nichts weiß. August Klingemann brachte das Menschheitsdrama zwischen Himmel und Hölle das erste Mal am Braunschweiger Hoftheater auf die Bühne. Das war vor 187 Jahren. Wolfgang Gropper hat das große Werk ebenfalls in Braunschweig inszeniert und sich dabei auch an Szenen gewagt, die Klingemann seinerzeit gestrichen hatte. Die Inszenierung zeigt, wie aktuelle Goethes Meisterwerk bis heute ist. (Fotos: Staatstheater Braunschweig. Faust: Götz van Ooyen, Mephisto: Clemens Giebel, Margarete: Nele Ziebarth)

 

Inhaltsangabe (Nacht) mit Szenen einer Inszenierung am Staatstheater Braunschweig (Regie: Wolfgang Gropper)

Das komplette Hörbuch ist im MultiSkript Verlag in der Reihe Hören & Lernen erschienen und kann HIER direkt heruntergeladen werden (9,95 Euro).
Im Buchhandel erhältlich unter der ISBN 978-3-9812218-3-1 oder bei Amazon bestellbar
 
Wolfgang Grober

Wolfgang Gropper

BRAUNSCHWEIG. Als der langjährige Generalintendant am Staatstheater Braunschweig, Wolfgang Gropper, Goethes Faust inszenierte, lag ihm sehr daran, das „ganze Goethesche Ragout“ auf die Bühne zu bringen. Seine Inszenierung mit Götz van Ooyen (Faust), Clemens Giebel (Mephistopheles) und Nele Ziebarth (Margarete) in den Hauptrollen stand über mehrere Jahre hinweg auf dem Spielplan und war ein großer Erfolg. Im MultiSkript-Interview spricht Wolfgang Gropper über die Personenkonstellation und wie er das Stück interpretiert hat.

                                           

Faust und Gretchen im Garten

 

FRANKFURT. „Faust“ war das Lebenswerk Goethes, das ihn mit großen Pausen über viele Jahrzehnte hinweg beschäftigte. Vorbild für seine Gretchenfigur könnte eine junge Frankfurterin gewesen sein, eine Dienstmagd im Gasthof „Zum Einhorn“: Susanna Margaretha Brandt. Sie wurde ungewollt schwanger.  Der Vater des Kindes, ein reisender Kaufmann, verließ Frankfurt bald wieder. Zurück blieb die ledige Mutter, die ihr Kind gleich nach der Geburt tötete. Goethe arbeitete zu dieser Zeit als Anwalt in Frankfurt und war vermutlich Zeuge der Hinrichtung Susanna Margaretha Brandts.
Goethes Gretchen und das Schicksal von Susanna Margaretha Brandt
Das Hörbuch ist in der Reihe Hören & Lernen erschienen und kann HIER direkt heruntergeladen werden. Im Buchhandel erhältlich unter der ISBN 978-3-9812218-3-1
 
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Goethes Wohnhaus, Weimar

 

WEIMAR. Die meiste Zeit seines Lebens verbrachte der gebürtige Frankfurter Johann Wolfgang von Goethe in Weimar. Mit Friedrich von Schiller prägte er die „Weimarer Klassik“. Goethe hatte viele Interessen, war Jurist, Staatsmann und Naturwissenschaftler. Er war ein gefeierter Dichter – ein Star. Sein „Götz von Berlichingen“ machte ihn über Nacht bekannt, mit seinem Werther wurde er zum Idol einer ganzen Generation. Wer war dieser Mann, dem alles zu gelingen schien?
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Gartenhaus

Goethe Hör-Biographie

 

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